
Spritze (subkutan)
Anfangs wird die Dosis in kurzen Abständen gesteigert, danach folgt eine Spritze etwa alle vier bis sechs Wochen. Nach jeder Spritze bleiben Sie zur Sicherheit 30 Minuten in der Praxis.
Allergologie
Die Behandlung, die bei der Ursache von Heuschnupfen und Hausstauballergie ansetzt.
Antihistaminika lindern die Beschwerden – eine Hyposensibilisierung setzt beim Immunsystem an: Über Jahre wird es schrittweise an den Auslöser gewöhnt. Das braucht Geduld, kann Beschwerden und Medikamentenbedarf aber langfristig senken.
Die Hyposensibilisierung, fachlich Allergen-Immuntherapie, gilt als einzige Behandlung, die an der Ursache einer Allergie vom Soforttyp ansetzt. Das Allergen wird über etwa drei Jahre regelmäßig verabreicht – als Spritze oder als Tablette bzw. Tropfen unter die Zunge. Eingesetzt wird sie vor allem bei Allergien gegen Pollen und Hausstaubmilben; auch bei Insektengiftallergie ist sie etabliert.

Anfangs wird die Dosis in kurzen Abständen gesteigert, danach folgt eine Spritze etwa alle vier bis sechs Wochen. Nach jeder Spritze bleiben Sie zur Sicherheit 30 Minuten in der Praxis.

Täglich zu Hause unter die Zunge. Die erste Dosis nehmen Sie unter ärztlicher Aufsicht in der Praxis ein; danach folgen regelmäßige Kontrolltermine.
Welche Form sinnvoll ist, hängt vom Allergen, vom verfügbaren Präparat und von Ihrem Alltag ab.
Pricktest oder Bluttest und Vorgeschichte müssen zusammenpassen.
gemeinsam, nach Allergen und Alltag.
bei Pollenallergien meist mehrere Monate vor der Saison; der genaue Zeitpunkt hängt vom Präparat ab.
in der Regel drei Jahre. Erste Effekte zeigen sich häufig in der ersten oder zweiten Saison.
regelmäßig Wirkung und Verträglichkeit überprüfen.

Häufig sind Rötung, Schwellung und Juckreiz an der Einstichstelle – bei Tabletten und Tropfen Kribbeln oder Juckreiz im Mund. Selten kommt es zu Reaktionen am ganzen Körper. Deshalb gibt es die Beobachtungszeit nach jeder Spritze und die erste Einnahme von Tablette oder Tropfen in der Praxis.
Ist die Indikation gesichert, übernimmt die Krankenversicherung die Kosten in der Regel. Für das Präparat kann eine Zuzahlung anfallen.
Dr. med. Alena Bergmann ist Fachärztin für Dermatologie und Allergologie. Sie wurde an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin weitergebildet und promoviert. Seit 2022 führt sie ihre eigene Praxis in der Tauentzienstraße, direkt gegenüber vom KaDeWe.
Medizinisch verantwortlich: Dr. med. Alena Bergmann, Fachärztin für Dermatologie und Allergologie
Letzte Aktualisierung: September 2026
Vereinbaren Sie einen Termin – wir prüfen, ob eine Hyposensibilisierung für Sie infrage kommt und wann der richtige Startzeitpunkt ist.
Quelle: DGAKI u. a.: S2k-Leitlinie „Allergen-Immuntherapie bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen“, AWMF-Register-Nr. 061-004, Stand 2022.
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Welche Behandlung für Sie geeignet ist, wird individuell im persönlichen Gespräch beurteilt.
Tauentzienstraße 210789 Berlin
Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.